Hier wird empfohlen, wie das Wort schon sagt, aber auch das Gegenteil angezeigt.
Restaurants, Handel, Handwerk, Dienstleistungen, Einkaufsgeschäfte.
Betriebe aller Art werden von einem vorgestellt und
bewertet mit Bepunktung, unter Angabe der Anzahl von Beurteilungen.
Restaurants in NORDZYPERN
(Alle Restaurants)HOCA´S ** (1)
Türkischzpypriotisches Speiselokal in Alagadi, nach Abfahrt von Küstenstraße/Kraftwerk kommend, gleich links
** Früher direkt an der Küstenstraße nach Esentepe, liegt Hoca´s Fischlokal heute irgendwie im Niemandsland. Dem Straßenbau sei Dank?! Vor vielen Jahren wurde der frische Fisch unter einem Fischernetz auf einer gemütlichen kleinen Terrasse serviert. Dann kamen die Besitzer zu Geld und errichteten auf der anderen Seite eines dieser leider etwas schmucklosen Lokale, die den Charme einer Bahnhofshalle ausstrahlen. Aber das hat der Qualität des Essens glücklicherweise keinen Abbruch getan. Es gibt frischen Fisch, angeblich fangfrisch. Die Barbunya sehen wirklich so aus. Meze ist wie immer Pflicht und auch Chips und Salat sind obligatorisches Beiwerk. Wer keinen Fisch mag, sollte Hoca´s meiden, denn die Hühnerkreationen waren meist ein Fehlgriff in Richtung zäher Gummiadler.
Uli Piller 12/2004
(Alle Restaurants)
VALLEY VIEW * (2)
Vom Acapulco Hotel weiter die Küstenstraße, nach wenigen hundert Metern auf der linken Seite. Türkischzypriotische Küche. Arbeitssprache Türkisch. Verständigung in Englisch kein Problem
* Der Blick in das "Valley" lohnt den Besuch wirklich. Das Essen leider nicht mehr so. Beim letzten Besuch plagte uns am Tag danach Montezumas Rache. Die Oliven waren matschig, das Huhn zäh, der Humus triefte in Öl, das Brot vertrug definitiv keine "Dritten" und die Chips waren kalt und lapprig. Sollte man denn tatsächlich merken, dass im Acapulco immer mehr (deutsche) Gäste ihren Pauschalurlaub verbringen. Schade wär´s.
Uli Piller 12/2004
* Ein Lokal, heutzutage nur noch für ganz Hartgesottene. Dort zu Essen kann man wirklich niemandem mehr empfehlen. Die Gäste rekrutieren sich überwiegend aus Touristen, die ein billigeres Bier dem des Acapulco vorziehen oder auch aus Einheimischen oder solchen, die sich alles reinziehen was sie vorgesetzt bekommen. Kürzlich hielt ich an, nur für ein schnelles Bier nach einem langen Spaziergang mit Hund. Als der Ober (dreckige Hände, stinkiges Hemd und schlechte Ausdünstungen aus dem Hals) vermutlich merkte, dass ich nichts essen, sondern nur ein Bier trinken wollte, vergaß er trotz zweimaliger Erinnerung, mir selbiges zu bringen. Zeit für einen Plausch mit allen möglichen Leuten blieb ihm. Nach einer Viertelstunde (das Lokal war leer bis auf ein paar wahrscheinlich mit Ledermägen) hatte ich mich ausgeruht und ging. Er rief mir nach, das Bier komme gleich! Ein Träumer.
Heinz Herbert 12/2004
(Alle Restaurants)
KEKO * (2)
Das Restaurant liegt im Zentrum von Ozanköy, Nähe Moschee (die früheren Gasträume von Errol) Sprache Türkisch / Englisch
* Das einzig positiv Bemerkenswerte sind die neuen, bequemen Stühle und Tische. Bereits weniger schön ist, dass der Essraum damit so voll gestellt ist, dass die Bedienung kaum Platz zum Durchkommen hat. Zwischen Errols früherer und Kekos heutiger Meze liegen Welten. Es überwiegt industriell hergestellte Tiefkühlware. Der selbst verbrochene Rest taugt eher zur Abschreckung und ist absolut nicht geeignet, um von den anderen, völlig und absurd überteuerten Gerichten abzulenken. Die Preise liegen teilweise auf und sogar über denen des Ambiance. Eigentlich ein schlechter und dazu unverschämter Witz.
LHP 12/2004
* Nicht für Geld erneut in diesen Schuppen. Schlicht eine Zumutung in jeder Hinsicht.
G.Sch.12/2004
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PASSPORT *** (1)
Schnellrestaurant in Girne. Girne-Lefkosa-Kreisel Richtung Lapta fahren. Vor Tempo Supermarkt rechts abbiegen, nach 50 m auf der rechten Seite liegt das Lokal.
*** Ein Restaurant für den schnellen Snack zu kleinem Preis bei sehr umfangreicher Speisekarte. Kids-Teller genügt für den Durchschnittsesser. Salatbar allerdings nicht empfehlenswert, da einfallslos. Ansonsten sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis. Auch der freundliche und effektive Service sollte nicht unerwähnt bleiben. Mittags und abends knallvoll, da viele aus den umliegenden Geschäften und Büros die Lokalität bevölkern. Sonntags empfiehlt es sich zu reservieren, da Passport ein äußerst beliebtes Familienrestaurant ist.
HL. 11/2004
(Alle Restaurants)
CHINESE HOUSE *** (3)
Chinesisches Restaurant an der Straße Girne-Karaoglanoglu, ca 1 km hinter Jasmincourt Hotel auf der rechten Seite. Telefon 815 2130. Sprache Englisch
*** Ein traditionelles chinesisches Restaurant mit dem besten "lemon chicken", das ich bisher gegessen habe. Eine hübsches Dekor sorgt für gemütliche Atmosphäre, verbunden mit effizientem Service. Durchaus empfehlenswert.
Pam 4/2005
**** Das Chinese House ist sicherlich das beste chinesische Restaurant in Girne und Umgebung. Der Service ist freundlich, das Essen hatte vor einiger Zeit zwar gelegentlich seine Ups and Downs, aber im Großen und Ganzen kann man jetzt wieder zufrieden sein. Spaß macht es, zu mehreren das Set-Menue zu bestellen, das man sich aus der Speisenkarte selber zusammenstellen kann, um dann von allen Speisen auf dem Drehgestell auf dem Tisch zu probieren. Preisniveau etwas über Durchschnitt, geht aber in Ordnung.
Richy 11/2004
** Dieses Lokal wird oft als das beste chinesische Restaurant rund um Girne bezeichnet. Das spricht aber nicht für die Qualität der hiesigen chinesischen Küche. Nach dem zweiten "Versuch" habe ich auf den dritten verzichtet. Wer asiatisches Essen mag ist weitaus besser aufgehoben bei Courtyard-Inn, Jashans oder Shenai, deren Tandoories und die sonstigen Angebote im allgemeinen, jedem Essen in diesem Chinese House weit überlegen sind. Aber, zugegeben, Essen ist "Geschmackssache oder eine Frage der Leidensfähigkeit". Gerade bei chinesischem.
Heinz Herbert 12/2004
(Alle Restaurants)
THE OLD GRAPEVINE *** (7)
Zypriotisches Restaurant mit englischer Küche. Ecevit Caddesi (Girne-Lefkosa-Straße) vom Innenstadtkreisel links nach "The Colony", neben der 3. Tankstelle. Telefon 815 2496. Sprache Türkisch, Englisch.
** Liegt versteckt hinter einer Tankstelle zentrumsnah in Girne. Das Ambiente ist sehr gefällig, der Manager hingegen selbstgefällig.
Mein Filetsteak ist viel zu dünn geschnitten, dafür 2 Exemplare. Hätten sie lieber am Stück lassen sollen. Sehr amüsiere ich mich über die schön lang geschnittenen Pommes Frites, deren Konsistenz es erlaubt, ohne dass eine selbsttätige Rückverformung stattfindet, diverse Buchstaben und Zahlen daraus zu biegen, bis hin zur AIDS-Hilfe-Schleife.
Nochmal: nette Location, aber die halten die Nase deutlich höher als die Qualität und recht teuer isst sichs auch. Rasenheiner 4/2008
** Dem schließe ich mich an und ergänze: Auf der Karte fand ich "Peking-Ente" mit dem Zusatz "a la Orange". Das erscheint mir einer Frage würdig, die nicht recht beantwortet wird. Das servierte Tellergericht bietet dann eine eher blasse denn knusprige Viertelente, ein Bein ragt aus mittelmäßiger Orange-H-Sahne-Sauce. Oksabunny 4/2008
*** Allem Anschein nach ein neuer Eigner. Neue Karte. Räume umgestaltet. Alles ganz nett. Essensauswahl okay. Qualität okay. Vielleicht etwas zuviel Knoblauch ;-))) Ärgerlich: Der Manager müsste sich selbst mal managen. Wir waren zu viert. Es war 19.00 Uhr. Wollten einen Sechsertisch. Der ist reserviert, sagte er und nötigte an einen Vierertisch, weil alle größeren "reserviert" waren. Um 21.30 Uhr als wir gingen, waren insgesamt 3 Tische besetzt. Keiner der Sechsertische. Tja, so kann man auch Kundschaft vergraulen. Heinz Herbert 3/2008
** Essen durchschnittlich. Manager ein Idiot. Lokalität als solche akzeptabel. T.M. 3/2008
*** Very british. Treffpunkt aller englischen Expats und Touristen seit Anfang der 80er. Schönes Restaurant im Sommer, wenn man draußen im Garten essen kann. Im Winter eher spartanisch. Küche englisch, ist aber in der letzten Zeit etwas besser und einfallsreicher geworden, obwohl Preis- und Leistungsverhältnis nicht ganz stimmen. Der Service ist sehr freundlich. Allerdings darf man sich nicht an dem Eigentümer und zugleich auch Küchenchef Jimmies klebriger Hippiefrisur und seinem Dreck unter den Fingernägeln stören, denn der kommt genauso aus seinem Garten in Alagadi wie sein Gemüse und seine Kräuter. Jimmy und Arif (hinter der Bar) sind jedenfalls zwei interessante Persönlichkeiten. Sie haben mit einer kleinen Anzahl Soldaten und Studenten seinerzeit die an der Westküste gelegene Enklave Yeni Erenköy über Monate gegen eine militärisch weit überlegene Übermacht der griechischen Armee unter unsäglichen Opfern verteidigt und gehalten. Beide setzen sich ungeachtet dessen seit vielen Jahren mit aller Kraft für die Verständigung und Versöhnung beider Volksgruppen ein.
Lizzy 11/2004
*** Ein Restaurant mit Flair. Ohne jeden Zweifel. Auch ganz kuschelig im Winter, wenn man einen Kaminplatz ergattert. Das Essen ganz nett, wenngleich nicht herausragend. Der Mensch hinter der Theke macht nicht immer den Eindruck, als wollte er unbedingt einen zweiten Drink verkaufen. Das aber scheint Zyprioten-Mentalität zu sein, die einem nach dem letzten Bissen ja auch gleich nach dem Kaffee fragen und damit die Rechnung meinen. Aber das Lokal hat was.
T.M. 11/2004
*** Dieses Restaurant stellt noch ein bisschen das alte Zypern in Girne dar. Ein wirklich schönes Plätzchen, in dem wir so empfangen wurden, wie wir es von Zyprioten gewohnt sind. Speisekarte mit vielen internationalen Gerichten. Durchaus empfehlenswert, wenn man nicht gerade zypriotisches Essen haben will. Parken in der Seitenstraße gegenüber dem Restaurant möglich.
Pete 11/2004
(Alle Restaurants)
LUCIANO ** (4)
Restorante Italiano & Francais. Betreiber: Diane & Philip. Girne. Oberhalb des alten Hafens in Altstadt. Nähere Wegbeschreibung schwierig. Aber da Luciano in den eigenen Anzeigen insoweit überhaupt keinen Hinweis gibt (nicht einmal den Ort!!!), sei dies genug. Tel. 815 2347 Öffnungszeiten (nur gültig für die Winterzeit) Freitags bis einschließlich Montags. Sprache Englisch
** Luciano ist ein kleines Restaurant in einem alten zypriotischen Wohnhaus mit einem hübschen Innenhof, dessen Krönung ein kleiner Balkon mit zwei Tischen ist, von dem man den ganzen Innenhof überblicken kann. Wirklich sehr romantisch wirkend. Musste sofort an eine Romeo und Julia Szene denken. Den Gasträumen allerdings täten ein paar Eimer Farbe gut, denn an den Wänden befinden sich breitflächige Farbabblätterungen bis aufs nackte Mauerwerk. Ein nicht gerade einladender Anblick. Betrieben wird das Restaurant von Diane und Philip, einem englischen Ehepaar. Die Küche ist, wie der Name vermuten lässt, vorwiegend italienisch. Der Service ist englisch sachlich. Bei Reklamationen (3 von 6 Gästen) ungläubig und sprachlos. Nicht einmal ein "Sorry" kam über die Lippen. Nur Schweigen und beleidigtes Weggehen. Alle "Mitesser" waren, wie auch ich, mit den Vorspeisen sehr zufrieden. Man sollte allerdings dazu auch, wie in allen Restaurants der Insel, unaufgefordert Brot servieren. Mein Hauptgericht, ein Fischteller, war appetitlich und sehr dekorativ angerichtet und wurde wie alle anderen Speisen auch auf einem heißen Teller serviert. Aber Schwert- und Thunfisch waren völlig trocken und die Muscheln, wie auch die Tintenfischringe, nur lauwarm. Sehr schade, vor allem bei diesem Preis!!! Beilagen nicht gerade üppig, aber Gott sei Dank nicht wie englisch üblich, nur durch das heiße Wasser gezogen, sondern mit Käse überbacken. Würzen muss man allerdings selbst. Die Toilette im Innenhof findet man erst durch Nachfragen, denn es befindet sich kein Hinweisschild an der Tür. Der Klodeckel ist kaputt und liegt nur lose auf der Toilette. Aber schlimmer ist, dass die Spülung nicht funktioniert. Selbst in zypriotischen Lokalen heutzutage fast schon nicht mehr normal, aber anscheinend bei Luciano.
Lizzy 11/2004
** Da ich schon lange in Nordzypern keinen Fisch in einem Restaurant mehr esse, aufgrund der durchweg gemachten "herben bis sehr herben Erfahrungen" (sei es in speziellen Fischrestaurants, einem sogenannten italienischen oder französischen oder was weiß ich welchem angeblichen Spezialitätenrestaurant) blieben mir die Erfahrungen anderer insoweit bei Luciano erspart. Das Nudelgericht dagegen war wirklich gut und ich bereute nicht "vorsichtig" gewesen zu sein. Ein schnuckeliger Innenhof mit putzigem Balkon konnte allerdings nicht davon ablenken, dass eine Toilette im ganzen Lokal (zugleich für Männlein und Weiblein und die auch noch in sehr bedenklichem Zustand) einfach unzumutbar ist. Deshalb und weil die Innenräume doch sehr "naturbelassen" sind, keine drei Sternchen. Schade, aus dem Lokal könnte man mehr machen.
T.M. 11/2004
** Luciano wirbt in der Zeitung nur mit einer Telefonnummer. Soll ich jetzt da anrufen und fragen, wo das Lokal liegt? Oder nehmen die an, jeder kennt es? Obwohl ich das Restaurant nicht kannte rief ich auch nicht an. Ich ging einfach "mit denen mit, die so richtig Lust auf italienische Küche" hatten. Nach einem Blick in die Speisekarte mit überaus wohlklingenden Bezeichnungen wurde ich vorsichtig und bestellte ein Tavuk-Filet mit Drumherum und war wirklich sehr zufrieden. Absolut schmackig, fein gewürzt, einfach ungewöhnlich, und auch das Auge lächelte zufrieden. Hätte ich nicht doch etwas mehr Vertrauen haben sollen? Die überwiegend langen Gesichter um mich herum belehrten mich schnell eines Besseren (drei deutliche Beanstandungen und eine freundliche Zurückhaltung) und ließen mich zufrieden sein. Warm genug war ich angezogen, so dass mich die feuchten, desolaten Wände nicht allzu sehr störten. Zu lange saßen wir nicht. Die Metallstühle, zu der die Betreiber greifen mussten aufgrund der räumlichen Vorgaben, ließen ein halbwegs bequemes Sitzen für die Dauer von zwei Bieren zu. Die Toilette aufzusuchen verzichtete ich nach den Berichten von denen, die mutiger waren. Trotzdem hätte ich drei Sterne für das gute Geflügelgericht vergeben, hätte ich nicht gelesen, dass die Betreiber Restaurant-Erfahrung haben müssen, denn, ich zitiere aus der Anzeige: "Diane is an award winning Master Chef who only works with the finest ingeridents to produce top quality dishes". Da hätte ich die Unzulänglichkeiten bei der Zubereitung der Speisen meiner Freunde nicht erwartet. Die Betreiber sollten sich nicht alleine, auch nicht bei ihrem riesigen "Luciano Christmas Menu"-Angebot, auf die möglicherweise wesentlich strapazierfähigeren Gaumen unserer englischen Freunde verlassen.
Heinz Herbert, 11/2004
* Gute Vorspeise, aber von Tomatenmarkpampe erschlagene Hauptspeise, reklamationsresistenter Service, nach Farbe schreiende Wände und eine einzige, reparaturbedürftige Toilette.
HL 11/2004
(Alle Restaurants)
TAJ MAHAL (vormals Shenai) *** (7)
Indisches Restaurant. Karaoglanoglu. Von Girne kommend auf der rechten Seite kurz vor Tempo-Supermarkt unmittelbar nach Hinweisschild schmale Straße rechts rein, durchfahren, am Ende rechts Parkplatz, links Lokal ODER direkt am Tempo-Supermarkt abbiegen, den Schildern zum Address folgen, am Address rechts abbiegen. Nach ca 300 m Lokalität. Direkt am Meer.
** Die Alternative zu Jashan mit Meerblick ? - Nee. Schon der erste Eindruck ist etwas räudig - Müll und Gerümpel an Parkplatz und Eingangsbereich. Der Blick von der Terrasse über das Meer ist dann sehr schön, aber überall fehlt das gestaltende Händchen. Auch die später besuchten Toiletten - kein Papier und nicht abschließbar, wahrscheinlich um auf Anforderung das Papier besser nachreichen zu können - bleiben auf dieser Linie. Die Starters hervorragend, aber mit den Hauptgerichten kommen wir in die kritische Phase: ein Chicken-Gericht ohne Fehl und Tadel, zwei verschiedene Lamm-Curries geschmacklich gut, aber zu zäh, das Chicken-Tandoori ärgerlich trocken. Als wir auf die Nachfrage der Bedienung hin unsere Kritik äußern, eilt furchtlos der Geschäftsführer herbei und erklärt die Konsistenz des Tandooris mit der Frische des Hähnchens, es war eben keine Zeit zum Einlegen.
Offensiv geht er auch an die Überprüfung des bemängelten Lammes: mit den Fingern fischt er ein Stück davon aus dem Schälchen (wir essen noch), steckt es sich in den Mund und kommt nach intensiven Kaubewegungen zum Testat: "hhhmmm !!??" Wir freuen uns, dass er es dann doch herunterschluckt und nicht etwa wieder zurücklegt. Vernünftigerweise beginnt er keine weitere Diskussion, sondern bittet um Entschuldigung nebst späterer Versöhnung durch Brandy und Coffee. Noch weit von der gesetzten Marke entfernt, aber wegen der gezeigten Ansätze gerade eben noch 2 Sterne. Rasenheiner 6/2005
* Es sollte ein nett gestalteter Abschluss-Abend werden für Freunde, die hier einen Urlaub verbrachten. Es wurde der dramatischste Restaurant-Reinfall meiner fünfjährigen Inselgeschichte. Ich kenne das Lokal und wenn ich mich recht entsinne, hatte ich auch irgendwann drei Sternchen verteilt (da war es dunkel!) Aber was an diesem hellen Abend abging, ging auf keine Kuhhaut. Bis auf ein Essen, alles schlicht Abfall. Gegen diesen Küchenheini bin ich ein Fünfsternekoch und ich habe nicht viel Ahnung vom Kochen. Apropos Abfall. Den fand man angehäuft unmittelbar um das Lokal herum, bis hin zur Eingangstür. Der "eigene Sandbeach" mit dem dieser Laden im örtlichen Radiosender wirbt, ist ein vermüllter Sandkasten in den ich meinen Hund nicht reinlassen würde aus Angst, er könnte sich den Ekel holen. Dort gehe ich mit Sicherheit nicht mehr hin. Das ist ein Versprechen. Heinz Herbert 6/2005
** Die Toilette verdreckt wie das ganze Drumherum. Die Tür dorthin nicht "schließbar", geschweige denn "verschließbar". Auf den Tischen Glasplatten! Man spart am Tischtuch und wenn man aufsteht stellt man fest, dass einem die Klamotten vollgetröpfelt sind. In den Regalen der riesigen Bar stehen tatsächlich wohlverteilt ein paar Flaschen. Vor den Regalen auch. Nur weil ich das einzige Essen auf dem Tisch hatte, das man essen konnte: ein zusätzliches Hoffnungssternchen. Dem Laden, in dem Zustand wie er sich derzeit befindet, den Namen Taj Mahal zu verpassen, grenzt an Größenwahn. T.M. 6/2005
**** Das Lokal hat umfirmiert. Weshalb? Keine Ahnung. Ich kenne es von früher. Es hat sich nichts geändert. Man sitzt immer noch schön und ruhig direkt über dem Wasser. Man kann noch immer den Sonnenuntergang wie auch die letzten Boote beobachten, die vor Einbruch der Dunkelheit den Girnehafen noch erreichen wollen. Das Essen ist noch immer indisch-pakistanische Spitze und der Service wie immer freundlich und aufmerksam. Ich ziehe das Taj Mahal wegen seiner schönen Lage dem (ebenfalls ausgezeichneten) Jashan vor. HL 6/2005
**** Am Meer gelegen. Indische Küche. Im Sommer mit Restauration auf der Terrasse direkt über dem Meer (mit kleinem Pool). Im Winter im etwas schmucklosen Gastraum im Haus gegenüber der Terrasse. Von dort erlauben große Schiebefenster einen Blick aufs Meer. Für den Winter wurde uns ein großer Ofen oder Gasöfen zum Heizen des Raumes (was am 20.10. noch nicht notwendig war) versprochen. Essen ausgezeichnet. Alle Mitesser waren sehr zufrieden. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt, wie auch der sehr freundliche und aufmerksame Service. Die Crew gibt sich echt Mühe, ihre Gäste zufrieden zu stellen. Momentan jedenfalls ist SHENAI mein "Lieblingsinder".
Lizzy 10/2004
**** Ich war dort jetzt zum vierten Mal. Enttäuscht wurde ich nie, ich meine sogar, die Küche steigerte sich von gut auf sehr gut. Der Freisitz über dem Meer an warmen Tagen herrlich. Drinnen an kühlen Tagen auch ganz nett.
T.M. 10/2004
*** Für die Freunde der indisch/pakistanischen Küche sicher kein Geheimtipp mehr. Das Essen kommt so wie man es bestellt. Medium scharf ist Medium und Hot (oder Windeloo) ist so scharf wie ich es mag (also Vorsicht). Gute Auswahl an Lamm- Rind- und Geflügelspeisen. Preis- Leistungsverhältnis absolut ok. Das Bier (für Oktober) inselüblich natürlich zu kalt. Die Toilettenanlage, beinahe hätte ich auch "inselüblich" für kleinere Restaurants gesagt, zu klein. Ein Stau ist vorprogrammiert (für Männlein und Weiblein jeweils nur eine Möglichkeit). Die Lokalität liegt vielleicht etwas versteckt. Direktzufahrt unattraktiv. Der Weg über Address gefährlich, denn man könnte dort hängen bleiben, wenn man nicht gerade auf diese spezifische Küche voreingestimmt ist. Die Qualität der Speisen jedoch verhindert Reue, wenn man sich nicht abhalten ließ, zu SHENAI zu fahren.
Heinz Herbert 10/2004
(Alle Restaurants)